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Die Nachhaltigkeit ist in der Entwicklung angekommen

Low-Code Plattformen haben die Art wie man entwickelt nachhaltig verändert. Was ist anders? Wieso kann man von nachhaltigkeit in der Entwicklung reden, obwohl es gar nichts mit der Umwelt direkt zu tun hat? Wir zeigen euch an einem Beispiel, welchen entscheidenden Vorteil Low-Code Unternehmen bringt und wieso er nicht mehr verschwinden wird.

Low-Code – der Ursprung

Der Ausdruck “Low-Code” wurde erstmals durch Forrester, eine der bekanntesten amerikanischen Firmen für Marktstudien in der Informationstechnologie, erwähnt. 

Forrester beschreibt eine Methodik, mit welcher die Entwicklung von Applikationen zu großen Teilen ganz ohne die manuelle Eingabe von Code gebaut werden können. 

Stattdessen können Entwickler mit Hilfe von visuellen Benutzeroberflächen einzelne Komponenten durch Drag-and-Drop an die richtige Stelle ziehen und danach ganz einfach die Einstellungen der jeweiligen Komponenten in einem Editor konfigurieren. Die Plattform selber generiert dann automatisch den Code. Neben Forrester begann auch Gartner Research Inc, die zweite berühmte Institution in diesem Gebiet, Low-Code großes Potential zuzusprechen. Gemeinsam haben Sie es geschafft, den Gedanken hinter Low-Code zu bewerben und ein neues technologisches Zeitalter ins Leben zu rufen.

Nicht von gestern

Die ursprüngliche Idee hinter Low-Code ist bereits mehrere Jahrzehnte vorher entstanden. Trotzdem gab es bis vor wenigen Jahren keine praktikable Lösung für die veraltete Art und Weise Code zu schreiben – jede Zeile wurde von Hand getippt. So kam es, dass ein paar kluge Köpfe auf die Idee kamen, dass man für jedes Projekt viele gleiche Komponenten benötigt. 

Wieso sollte man also immer alles neu bauen? 

Mit Low-Code schuf man ein Modell, bei welchem das Grundgerüst der einzelnen Bausteine bereits gebaut sind und alle Attribute nur noch konfiguriert werden müssen. Dies öffnete das Tor für eine neue Ära in der Entwicklung, die wir heute schon spüren.

Gibt es Nachhaltigkeit nur in der Umwelt?

Springen wir mal in eine ganz andere Thematik, die uns auch schon seit Jahren beschäftigt und weitaus mehr Menschen kennen werden als Low-Code: 

Nachhaltigkeit

Der Begriff Nachhaltigkeit stammt ursprünglich aus der Waldbewirtschaftung, wo es darum ging, möglichst die gleiche Anzahl an Bäumen nachzupflanzen, wie auch gefällt werden, damit künftige Generationen auch etwas davon haben. Es ging dabei also konkret darum, den Verbrauch von Ressourcen durch den Wiederaufbau neuer Ressourcen auszugleichen. So beschreibt es Dr. Iris Pufé in Ihrem Beitrag bei der Bundeszentrale für Politische Bildung.

Das Thema Nachhaltigkeit ist nicht nur relevant in der Umweltpolitik, sondern mindestens genauso wichtig in unternehmerischen Prozessen. Dr. Pufé definiert dies so: “Nachhaltigkeit bedeutet, nicht Gewinne zu erwirtschaften, die dann in Umwelt- und Sozialprojekte fließen, sondern Gewinne bereits umwelt- und sozialverträglich zu erwirtschaften”. Bezieht man diese Definition rein auf das Unternehmen ohne den sozialen oder Umweltaspekt, so heißt das: Heute müssen Unternehmen bei jeglicher Investition darauf achten, dass man davon auch langfristig profitieren kann.

Ihr fragt euch jetzt: Was hat das eigentlich mit Entwicklung und Low-Code zu tun? Wartet ab.

Gibt es einen Zusammenhang?

Also wir haben einerseits eine Ära in der Entwicklung erreicht, bei der man nicht mehr jede Zeile des Codes mit seinem eigenen Finger tippen muss, sondern nur noch Komponenten, die man braucht, einsetzen und dann modellieren kann wie man es sich ausmalt.

Auf der anderen Seite steht die Nachhaltigkeit, die eigentlich was mit Umwelt und gesundem Wirtschaften zu tun hat und wo in keiner Zeile etwas von Entwicklung steht.

Und jetzt?

Lasst uns ein Beispiel im Frontend, also nur die visuelle Darstellung eine Applikation, anschauen.

„Heute müssen Unternehmen bei jeglicher Investition darauf achten, dass man davon auch langfristig profitieren kann“

Angenommen ich (Entwickler) soll eine Applikation bauen. Ich bin bereits mit meiner Planung und allem Vorgeplänkel fertig und möchte jetzt anfangen zu programmieren. 

Was mache ich? 

Zuerst fange ich an mir Gedanken zu machen, was ich alles für Elemente für meine Seite brauche. Die Liste wird lang, aber nehmen wir mal die einfachsten Komponenten: z.B.: Buttons, Boxen mit Textfeldern, das Navigationsmenü und Bilder. 

Ich fange also an die ersten Zeilen meines Codes zu tippen, und baue so das Navigationsmenü in meiner Applikation. 

Die unteren Ecken sollen rund sein, die Schriftgröße 14, fett… und es soll die Farbe Blau haben .. und einen Schatten werfen. Insgesamt brauche ich fast einen ganzen Tag bis es mir wirklich gut gefällt. Mein Chef hat auch schon dreimal gefragt, wieso ich noch nicht fertig bin. 

Soweit so gut. Ein paar Stunden später habe ich das erste Fenster meiner Applikation fertig. Cool! 

Nächste Seite – Ich habe ja mehrere geplant, damit die App überhaupt funktionieren kann. Also geht es wieder von vorne los und siehe da ich brauche wieder ein Navigationsmenü, bloß diesmal soll der Inhalt ein bisschen anders sein und das Ganze bitte in Grün, weil die Seite auch grün ist. (Ob das Design-technisch sinnvoll ist, sei mal dahingestellt)

Was mache ich?

Schlau wie der Fuchs gehe zurück in den Code von der ersten Seite, kopiere mir den passenden Abschnitt des Codes für das Menü raus, füge es in die neue Seite ein und ändere den Inhalt und den Farbcode zu grün.

Ganz einfach.

Hat 20 Minuten gedauert.

Nach mehreren Wochen Arbeit ist die Applikation fertig, das Projekt ist abgeschlossen und keiner wird sich jemals diesen Code wieder anschauen. (Ja, klar gute Applikationen werden stets up-to-date gehalten, das ist jetzt aber nicht wichtig)

Einige Monate und Projekte später…

Das nächste Projekt steht an und siehe da das Team braucht ein Navigationsmenü, ganz ähnlich dem, was ich damals gebaut habe.

Das Problem:

Ich bin nicht Teil dieses Projektes und keiner weiß, dass es so ein Navigationsmenü bereits in unseren Reihen gibt. Was passiert also?

Ihr könnt es euch denken: Jemand fängt wieder von vorne an und der Chef muss wieder einen ganzen Tag auf sein Navigationsmenü warten. Von Nachhaltigkeit ist hier keine Spur, die Ressource, also meine Arbeit, hat kurzfristig was gebracht aber langfristig musste der nächste Entwickler wieder von vorne anfangen, wieso?

Weil keiner sich die Mühe gemacht hat aufzuschreiben, ob es ähnliche Komponenten bereits gibt oder nicht. Das Unternehmen bezahlt also jede Komponente für jedes Projekt neu.

Das ist für mich die Definition von Geld- und Zeitverschwendung und das ist nicht nachhaltig, wenn man Frau Dr. Pufé’s Aussage folgt.

So geht Nachhaltigkeit

Wie hilft jetzt Low-Code?

Gefühlt wurde jede Komponente, die ich für meine App brauche, schon irgendwo, für irgendwas gebaut. Nicht unbedingt genau für meinen Use-Case, aber für einen ähnlichen. 

An eine Low-Code Plattform ist eine Bibliothek aus Komponenten angegliedert. Diese Komponenten müssen nur noch für meine speziellen Anforderungen konfiguriert werden und dann sind sie fertig zum Gebrauch. 

Gefühlter Zeitaufwand: 20 Minuten. 

Ich und mein Team müssen also nicht nochmal für die gleiche Komponente Zeit investieren, weil es die Komponente bereits in der Bibliothek gibt.

Wir lernen also: Entwicklung und Nachhaltigkeit können… nein müssen… zusammengehören.

Das heißt: Was du heute baust musst du nicht nochmal in Zukunft bauen… oder willst… am besten beides.

Und was hat AppGreenhouse damit zu tun?​

AppGreenhouse ist eine Low-Code Plattform, die seinen Nutzern genau diesen Stress erspart. Unsere Bibliothek aus Komponenten erspart Unternehmen eine Menge Zeit und Kosten, da sie für jede Applikation schnell und einfach konfiguriert und einsetzbar sind. Was uns dabei wirklich besonders macht?

Nicht jede Plattform hat jede Komponente, zumindest ist das sehr schwer zu glauben, deshalb bieten viele Plattformen an, die fehlenden Komponenten für ihre Kunden zu bauen. Damit verdient man schließlich auch Geld.

Aber dann wären wir wieder bei der Nachhaltigkeit…

Durch die open-source Technologie von AppGreenhouse können Nutzer ganz einfach eigene Komponenten aus früheren Projekten in ihre Bibliothek hinzufügen.

Den wie gesagt:

Was du heute baust, musst du nicht nochmal in Zukunft bauen.

Folge unserer
Plattform

Was ist AppGreenhouse?

AppGreenhouse ist eine Low-Code Plattform, die den gesamten Entwicklungsprozess integriert hat. Gebaut für Entwickler von Entwicklern.

Ihr baut eine App?

AppGreenhouse kann eure Web-Applikation schneller und günstiger als mit herkömmlichen Entwicklungsmethoden bauen.

Mit Low-Code spart man Kosten langfristig und kurzfristig!

Entwickelt euer nächstes Projekt zusammen mit AppGreenhouse und profitiert von schnelleren und günstigeren Entwicklungsmethoden.

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